Treichel: Der Verlorene

Reise nach Heidelberg

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 17:
“Doch am selben Tag, an dem der Wagen auf den Hof rollte und neben dem Kühlhaus geparkt wurde, verfaßte er je ein Schreiben an das zuständige Jugendamt und an den Suchdienst des Roten Kreuzes, in dem er ein anthropologisch-erbbiologisches Abstammungsgutachten beantragte. (…) Das Laboratorium befand sich in einem aus mehreren Gründerzeitvillen bestehenden Gebäudekomplex.” (S. 82-87)

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Treichel: Der Verlorene

Der Admiral

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 16:
“Es dauerte viele Wochen, bis die Fraktur so weit verheilt war, daß die Mutter wieder ihren täglichen Verrichtungen nachgehen konnte. (…) Den Admiral kaufte er trotzdem.” (S. 80-82)

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Treichel: Der Verlorene

Das Kühlhaus

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 15:
“Während sich die Mutter nur schwer vom Ergebnis des Gutachtens erholte, kümmerte sich der Vater um so mehr um das Geschäft. (…) Eines Abends, der Vater war nicht »auf Tour« gewesen und hatte den Tag mit Büroarbeiten verbracht, erlitt die Mutter einen Schwächeanfall und stürzte so unglücklich auf den Küchenboden, daß sie sich eine Schädelfraktur zuzog. ” (S. 75- 80)

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Treichel: Der Verlorene

In den Bauch zurückdrücken

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 14:
“Die Eltern aber waren weder beruhigt noch enttäuscht, sondern verzweifelt. (…) Bleich und schattenhaft stand die Mutter vor mir, als wäre ihr alles Blut aus dem Körper geflossen.” (S. 73-75)

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Treichel: Der Verlorene

Bildervergleichsgutachten

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 13:
“Nach ungefähr sechs Wochen erreichte die Eltern ein Brief des vom Jugendamt beauftragten Anthropologischen Instituts, in dem ein Professor Dr. med. Friedrich Keller aus Hamburg wissen ließ, daß der Vergleich zwischen Findelkind und gesuchtem Kind insofern schwierig sei, als vom gesuchten Kind nur ein Photo im Kleinstkindalter vorliege, welches zum einen, so der Professor, noch die allgemein kindlichen Prägungen aufweise und auf welchem zum anderen die weitgehend altersstabile Ohrregion nicht sichtbar sei, da das Gesicht des Kindes von einem Wolljäckchen umrahmt sei, welches die Ohren komplett verdecke. (…) Ich war beruhigt, auch ein wenig enttäuscht, aber mehr beruhigt als enttäuscht.” (S. 68-73)

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Treichel: Der Verlorene

Bildervergleich

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 12:
“Für den Bildervergleich benötigte man Photos der Eltern, von Arnold und mir. (…) Ob sie das vergleichende Bildergutachten beeinflußt haben, vermag ich nicht zu sagen.” (S. 63-68)

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Treichel: Der Verlorene

Fingerabdruck- und Blutvergleich

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 11:
“Ihre Stimmung heiterte sich ein wenig auf, als der Vater für den Nachmittag den Besuch eines Kriminalbeamten ankündigte. (…) Darum könne man vorerst nur einem Bildervergleich zustimmen, alles Weitere müsse das Jugendgericht entscheiden.” (S. 58-63)

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Treichel: Der Verlorene

Suche nach Arnold – das Findelkind 2307

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 10:
“Nach einem dieser Besuche teilte der Vater mir mit, daß es der Mutter wohl besser-, aber noch lange nicht gutgehe. (…) Dafür kehrte die Mutter aus der Kur zurück und war genauso traurig wie zuvor. ” (S. 48-58)

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Treichel: Der Verlorene

Umbau des Hauses

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 9:
“Er hätte in Frieden leben können, aber es gab keinen Frieden. (…) Die Kur dauerte mehrere Wochen, und an den Wochenenden besuchte der Vater die Mutter in der Kurklinik, während ich das Haus hüten durfte. ” (S. 45-48)

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Treichel: Der Verlorene

Das Schweinehirnessen

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 8:
“Den Vater dagegen stimmte eine Frischwurstauslage eher euphorisch. (…) Er, der zweimal, nach beiden Weltkriegen, erleben mußte, Haus und Hof zu verlieren, und der nach dem Krieg mit leeren Händen nach Ostwestfalen gekommen war, hatte sich nun ein drittes Mal eine sogenannte Existenz aufgebaut. ” (S. 38-45)

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