Treichel: Der Verlorene

Fahrt ins Weserbergland

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 27:
“Allerdings habe sie Herrn Rudolph gegenüber noch einen Wunsch geäußert, und er habe ihr diesen Wunsch nicht abschlagen können. (…) Und noch während ich spürte, wie das Blut in meinen Kopf zurückkehrte und die Magennerven sich entspannten, sagte die Mutter, die von alldem nichts bemerkt zu haben schien: »Mach das Fenster zu. Wir fahren.«”

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Treichel: Der Verlorene

Der väterliche Polizist

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 26:
“Es dauerte allerdings fast eine ganze Woche, bis ich Herrn Rudolph wiedersah. (…) Das Findelkind habe nun eine andere Familie, sagte Herr Rudolph, und die Mutter scheine es allmählich zu begreifen.”

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Treichel: Der Verlorene

Das Abstammungsgutachten

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 25:
“Eines Tages eröffnete sie mir, daß Herr Rudolph sich angeboten habe, sie bei der weiteren Suche nach Arnold zu unterstützen, wofür sie sehr dankbar sei. (…) Über alles Weitere wolle er mit mir in den nächsten Tagen sprechen. ”

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Treichel: Der Verlorene

Der väterliche Freund

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 24:
“Die Mutter hatte vom Tag der Beerdigung an die Geschäfte des Vaters weitergeführt. (…) Ich wußte nicht, was vorgefallen war, aber ich bemerkte, daß Herr Rudolph nun auch während der Woche öfter als zuvor die Mutter aufsuchte, um ihr bei irgendwelchen schriftlichen Vorgängen zu helfen. ”

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Treichel: Der Verlorene

Beerdigung

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 23:
“Als ich am nächsten Morgen die Küche betrat, umarmte mich die Mutter, in Tränen aufgelöst und ganz in Schwarz gekleidet. (…) Ich wollte sein guter und trauriger Sohn sein, und ich dachte daran, daß ich wohl unter dem Tod des Vaters litt, aber nicht spürte, daß ich litt, und daß ich, sobald der Sarg mit Erde bedeckt war, die schwarze Binde von meinem Arm nehmen durfte.”

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Treichel: Der Verlorene

Einbruch ins Kühlhaus – Tod des Vaters

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 22:
“Der Vater hörte mit dem Schimpfen erst auf, als die Mutter in die Hofeinfahrt einbog und augenblicklich bremsen mußte, denn dort stand der grüne Volkswagen von Herrn Rudolph, dem Revierpolizisten. (…) Ich brauchte mich nicht zu bewegen, die Wellen trugen mich, die Wellen schaukelten mich, ich hatte ein warmes Gefühl in den Adern, ich schloß die Augen und schlief. ”

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Treichel: Der Verlorene

Auswertung der Fußuntersuchungen

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 21:
“Bevor wir die Rückreise antraten, suchten wir noch einmal das Gerichtsanthropologische Laboratorium auf, um die Ergebnisse der Fußuntersuchungen zu erfahren. (…) Pure Zeitverschwendung sei das gewesen, Zeitverschwendung und Geldverschwendung.”

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Treichel: Der Verlorene

Stadtbesichtigung Heidelberg

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 20:
“Ich schwieg und folgte den Eltern, die den Rest des Tages für eine Stadtbesichtigung nutzen wollten. (…) Wir würden auch die Brücke mit den Flußgöttern kein weiteres Mal überqueren. ”

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Treichel: Der Verlorene

Professor Freiherr von Liebstedt

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 19:
“Wir kamen mit einigen Minuten Verspätung in das Laboratorium, wo uns die Laborantin mit der Bemerkung empfing, daß wir um vierzehn Uhr und nicht um vierzehn Uhr zehn in ihren Kalender eingetragen seien. (…) Auch diese Bemerkung rief keine Wirkung hervor, lediglich der Vater zischte ein »Genug jetzt!« ”

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Treichel: Der Verlorene

In der Kantine – der Leichenwagenfahrer

Inhalt und Interpretation von Textausschnitt 18:
“Alle Tische waren besetzt, so daß wir uns zu einem einzelnen Mann setzten, der gerade dabei war, seinen leeren Teller von sich zu schieben und eine Bierflasche zu öffnen. (…) »Zum Freiherrn von Liebstedt«, sagte der Vater, worauf der Leichenwagenfahrer erwiderte, als kenne er sich bestens mit dem Freiherrn aus: »Dann sollten Sie sich nicht verspäten.«”

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