Nennt mich nicht Ismael!

Michael Gerard Bauer: Nennt mich nicht Ismael!

Teil 1

Kapitel 1 – Bürgermeister von Versagerhausen

Der Ich-Erzähler schildert das “Ismael-Leseur-Syndrom”.
Er stellt seine Familie vor: Ron Leseur, Carol Leseur, Prue Leseur.
Miss Tarango wird erstmals erwähnt.

Kapitel 2 – Kaum zu glauben

Wie Ismael zu seinem Namen kam – die Lieblingsgeschichte der Familie – wird begonnen und vom Erzähler kommentiert.
Barry Bagsley wird erstmals erwähnt.

Kapitel 3 – Da bläst sie!

Der zweite Teil der Geschichte um die Namensgebung wird erzählt.

Kapitel 4 – Vielen Dank, Herman!

 

 

Potpourri

“Und jetzt?” fragte sich Gregor und sah sich im Dunkeln um. Er machte bald die Entdeckung, daß er sich nun überhaupt nicht mehr rühren konnte. Er wunderte sich darüber nicht, eher kam es ihm unnatürlich vor, daß er sich bis jetzt tatsächlich mit diesen dünnen Beinchen hatte fortbewegen können. Im übrigen fühlte er sich verhältnismäßig behaglich. Er hatte zwar Schmerzen im ganzen Leib, aber ihm war, als würden sie allmählich schwächer und schwächer und würden schließlich ganz vergehen. Den verfaulten Apfel in seinem Rücken und die entzündete Umgebung, die ganz von weichem Staub bedeckt waren, spürte er schon kaum.

Berta: Aufwachen, Gregor. Frühstück ist fertig.
Gregor: Ich komme.
Berta: Fang schon mal an. Ich bin noch in der Küche.

Er: Berta!
Sie: Ja …
Er: Das Ei ist hart!
Sie: (schweigt)
Er: Das Ei ist hart!!!
Sie: Ich habe es gehört …
Er: Wie lange hat das Ei denn gekocht?
Sie: Zu viele Eier sind gar nicht gesund!
Er: (düster vor sich hin) Ich bringe sie um … morgen bringe ich sie um!

»Blut! Daran ist nicht zu zweifeln!« Er starrte durch das Ver-größerungsglas auf den roten Fleck. Dann schob er die Pfeife in den anderen Mundwinkel und seufzte. Natürlich war es Blut.