Satan

Die Legende von Satan, dem klügsten und schönsten unter den Engeln, den Stolz und Hochmut zu Widerstand und Aufruhr gegen Gott trieben und der deswegen vom Erzengel Michael in den ihm von Ewigkeit an bestimmten Abgrund gestürzt wurde, hat keine biblische Grundlage. (Elisabeth Frenzel: Stoffe der Weltliteratur)

Eine Art literarischer Emanzipation des Bösen und damit eine Entwicklung der Satansgestalt zu einer gewissen Würde und Eigenständigkeit fand zum ersten Mal im Barock statt. (…) Er [John Milton in seinem Epos “Paradise Lost”] steigerte den gefallenen Engel zu einem beklagenswerten Wesen, einem Helden, der schon während des Kampfes weiß, daß er nicht siegen kann, und dessen Selbstverurteilung sowie sein Mitleid mit den Kapfgefährten und den Menschen größer ist als die Höllenstrafe, zu der er verdammt ist. (Elisabeth Frenzel: Stoffe der Weltliteratur)

 

Sich unentgeltlich verschenken

Durch die Annahme eines Auftrags verpflichtet sich der Beauftragte, ein ihm von dem Auftraggeber übertragenes Geschäft für diesen unentgeltlich zu besorgen.
(https://dejure.org/gesetze/BGB/662.html)

Die Behauptung, ein Mensch verschenke sich unentgeltlich, ist eine unbegreifliche Albernheit; eine solche Handlung ist schon um deswillen ungesetzlich und nichtig, weil derjenige, der sich zu ihr hergibt, nicht bei gesunder Vernunft ist.
(Jean Jacques Rousseau: http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-gesellschaftsvertrag-3814/5)

 

Mit einem Herren steht es gut,
Der, was er befohlen, selber tut.
http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Gedichte/Gedichte+(Ausgabe+letzter+Hand.+1827)/Sprichw%C3%B6rtlich