Der goldne Topf 49

Neunte Vigilie.
Wie der Student Anselmus zu einiger Vernunft gelangte. – Die Punschgesellschaft. – Wie der Student Anselmus den Conrektor Paulmann für einen Schuhu hielt, und dieser sich darob sehr erzürnte. – Der Tintenklecks und seine Folgen. Continue reading “Der goldne Topf 49”

Der goldne Topf 48

Lindhorst ist mit Anselmus’ Arbeit zufrieden, sie gehen ins Linkesche Bad und treffen auf dem Weg Heerbrand, der sich betrinkt.

Jetzt trat der Archivarius Lindhorst in seinem weißgrauen Ueberrock, den Hut auf dem Kopfe, den Stock in der Hand, herein; er sah in das von dem Anselmus beschriebene Pergament, nahm eine große Prise und sagte lächelnd: das dacht’ ich wol! Continue reading “Der goldne Topf 48”

Der goldne Topf 47

Serpentina erzählt Anselmus von der Herkunft ihres Vaters (Salamander, Lilie), von Phosphorus und den feindlichen Mächten (schwarzer Drache, Äpfelweib).

– Da ertönte ein starker Dreiklang heller Kristallglocken –

„Anselmus, lieber Anselmus,“ wehte es ihm zu aus den Blättern, und o Wunder! an dem Stamm des Palmbaums schlängelte sich die grüne Schlange herab. Continue reading “Der goldne Topf 47”

Der goldne Topf 46

Anselmus wird in einen anderen Raum geführt, wo er ein besonders bedeutendes Dokument kopieren soll, Lindhorst droht mit dem Schlimmsten, wenn Anselmus unsauber arbeite oder kleckse.

Er rief laut: „Heute kommen Sie nur hier herein, werther Anselmus, denn wir müssen in das Zimmer, wo Bhogovotgita’s Meister unsrer warten.“ Continue reading “Der goldne Topf 46”

Der goldne Topf 45

Anselmus fühlt sich bei Lindhorst wohl, schreibt und spürt Serpentinas Nähe.

Achte Vigilie.
Die Bibliothek der Palmbäume. – Schicksale eines unglücklichen Salamanders. – Wie die schwarze Feder eine Runkelrübe liebkosete und der Registrator Heerbrand sich sehr betrank. Continue reading “Der goldne Topf 45”

Der goldne Topf 44

Veronika wacht in ihrem Zimmer mit Fieber auf und findet einen Taschenspiegel bei sich, in dem sie Anselmus beobachten kann.

– Als sie wieder zu sich selbst kam, war es heller Tag geworden, sie lag in ihrem Bette und Fränzchen stand mit einer Tasse dampfenden Thee’s vor ihr, sprechend: Aber sage mir nur, Schwester, was Dir ist, da stehe ich nun schon eine Stunde oder länger vor Dir, und Du liegst wie in der Fieberhitze besinnungslos da und stöhnst und ächzest, daß uns angst und bange wird. Continue reading “Der goldne Topf 44”

Der goldne Topf 43

Der Erzähler bezieht den Leser mit in die nächtliche Zauberei ein.

– Ich wollte, daß Du, günstiger Leser! am drei und zwanzigsten September auf der Reise nach Dresden begriffen gewesen wärest; vergebens suchte man, als der späte Abend hereinbrach, Dich auf der letzten Station aufzuhalten; der freundliche Wirth stellte Dir vor, es stürme und regne doch gar zu sehr, und überhaupt sey es auch nicht geheuer in der Aequinoktialnacht so ins Dunkle hineinzufahren, aber Du achtetest dessen nicht, indem Du ganz richtig annahmst: ich zahle dem Postillion einen ganzen Thaler Trinkgeld und bin spätestens um ein Uhr in Dresden, wo mich im goldnen Engel oder im Helm oder in der Stadt Naumburg ein gut zugerichtetes Abendessen und ein weiches Bett erwartet. Continue reading “Der goldne Topf 43”

Der goldne Topf 41

Veronika macht sich zum Aufbruch zum nächtlichen Treffen mit Äpfelweib-Liese bereit.

Siebente Vigilie.
Wie der Conrektor Paulmann die Pfeife ausklopfte und zu Bett ging. – Rembrandt und Höllenbreughel. – Der Zauberspiegel und des Doktors Eckstein Recept gegen eine unbekannte Krankheit. Continue reading “Der goldne Topf 41”