Formale Feinheiten

Ich kenne mich weder in Frau Roches Feuchtgebieten aus noch in Kafkas Prozeß. Ersteres schon deswegen nicht, weil ich Frau R. bisher nicht persönlich kennengelernt habe, letzteres schon deswegen nicht, weil ich dafür zu jung bin. Frau Roches “Feuchtgebiete” kennenzulernen, ist mir jedoch jederzeit möglich und hängt nur von meinem entsprechenden Entschluß ab, den ich allerdings nicht fassen werde. In Kafkas “Prozeß” kenne ich mich hingegen aus. (http://www.spiegel.de/forum/kultur/zwiebelfisch-ist-unsere-sprache-ein-schwerer-pflegefall-thread-180-2680.html)

Also Anführungszeichen, wenn wir das Werk meinen!

(Der namenlose Ich-Erzähler in “Agnes”!!!)


Darf man den “goldnen Topf” deklinieren?

Oder muss man schreiben: Darf man den Werktitel “Der goldne Topf” deklinieren?


“Der goldene Topf” oder “Der goldne Topf”?

In der ersten Auflage von 1814 hieß das Werk noch “Der goldene Topf” und wurde dann in der zweiten Auflage von 1819 in “Der goldne Topf” geändert.


Anselmus im Genitiv:

Anselmus’ Schusseligkeiten (wessen Schusseligkeiten? – Genitivattribut)


 

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