Bodenkunde – Baden-Württemberg

NSG Weingartener Moor-Bruchwald Grötzingen, 2009, ankehueper
NSG Weingartener Moor-Bruchwald Grötzingen, 2009, ©ankehueper

Landschaftliche Großräume

“Baden-Württemberg gliedert sich landschaftlich in fünf Großräume:
die Oberrheinische Tiefebene, die Mittelgebirge des Schwarzwaldes und des Odenwaldes, das Südwestdeutsche Schichtstufenland, die Schwäbische Alb und das Alpenvorland. (…)
Die Niederterrasse im Oberrheingraben ist dreigeteilt: Kiesböden im Süden, Sandböden im Norden und lehmig-tonige, z.T. vernässte Böden aus Hochflutlehmen im mittleren Oberrheingebiet. Daneben kommen sandig-schluffige Auenböden in den Bereichen der Flüsse vor.
Im Bereich des Kristallinen Grundgebirges und des Buntsandsteins dominieren nährstoffarme, sandig-steinige Böden (Braunerden, Podsole), die auf Hochflächen mit staunassen Böden (Gleye) vergesellschaftet sind.
Im Schichtstufenland pausen sich die wechselnden Gesteinsschichten im Untergrund aus Ton-, Mergel-, Kalk- und Sandstein bis in die Böden durch.
Im Kraichgau und im Neckarbecken mit ihren mächtigen
Lössdecken kommen verbreitet sehr fruchtbare Böden (Parabraunerden, Pararendzinen, Kolluvien) vor. In der Karstlandschaft der Schwäbischen Alb … [finden sich] verbreitet flach- bis mittelgründige[…], steinige[]… Böden (Rendzina, Terra fucsa) (…).
Die Böden im Altmoränengebiet des Alpenvorlands sind vorherrschend vernässt (Pseudogley-Parabraunerde). Im Jungmoränengebiet dominieren Parabraunerden aus sandig-kiesigen Moränensedimenten. Bedeutende Moorvorkommen liegen im Alpenvorland.”

https://www.umweltbundesamt.de (S. 31)

Links:

Digitaler Bodenatlas Baden-Württemberg der Universität Hohenheim

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