“Der goldne Topf” – Teufel und Satan

William Blake: The examination of Hiob: Satan pours on the plagues of Hiob
William Blake: The examination of Hiob: Satan pours on the plagues of Hiob

Textstellen, in denen “Satan” oder “Teufel” oder Komposita vorkommen,

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Erste Vigilie

“Nun öffnete sich der festgeschlossene Kreis, aber indem der junge Mensch hinausschoß, rief ihm die Alte nach: Ja renne – renne nur zu, Satanskind – ins Kristall bald Dein Fall – ins Kristall!”

“Daß ich niemals Bohnen-König geworden, daß ich im Paar oder Unpaar immer falsch gerathen, daß mein Butterbrodt immer auf die fette Seite gefallen, von allem diesen Jammer will ich gar nicht reden; aber, ist es nicht ein schreckliches Verhängniß, daß ich, als ich denn doch nun dem Satan zum Trotz Student geworden war, ein Kümmeltürke seyn und bleiben mußte?”

“Hatte ich nicht schon in Halle jeden Markttag eine bestimmte Ausgabe von drei bis vier Groschen für zertretene Töpfe, weil mir der Teufel in den Kopf setzt, meinen Gang geradeaus zu nehmen, wie die Laminge?”

“Was half es, daß ich eine halbe Stunde vorher ausging, und mich vor die Thür hinstellte, den Drücker in der Hand, denn so wie ich mit dem Glockenschlage aufdrücken wollte, goß mir der Satan ein Waschbecken über den Kopf, oder ließ mich mit einem Heraustretenden zusammenrennen, daß ich in tausend Händel verwickelt wurde, und darüber Alles versäumte.”

“‘Herr, sind Sie des Teufels!’ brüllt der erzürnte geheime Rath, und schiebt mich zur Thür hinaus.”

“‘ (…)Aber da führt mich der Satan in den verwünschten Aepfelkorb, und nun muß ich in der Einsamkeit meinen Sanitätsknaster –'”

Zweite Vigilie

“Der Satan schwatzt aus Ihnen, sagte sein Rektor, und daran glaubte er auch in der That.”

“‘Ist der Herr des Teufels?’ rief der Schiffer, und erwischte ihn beim Rockschoß.”

Dritte Vigilie

Jetzt hält er sich in einem Cypressenwalde dicht bei Tunis auf, dort hat er einen berühmten mystischen Karfunkel zu bewachen, dem ein Teufelskerl von Nekromant, der ein Sommerlogis in Lappland bezogen, nachstellt, weshalb er denn nur auf ein Viertelstündchen, wenn gerade der Nekromant im Garten seine Salamanderbeete besorgt, abkommen kann, um mir in der Geschwindigkeit zu erzählen, was es gutes Neues an den Quellen des Nils giebt.

Zehnte Vigilie

“‘Laß ab von mir, Satans-Geburt,’ schrie der Student Anselmus voller Grimm, ‘nur Deine höllischen Künste haben mich zu dem Frevel gereizt, den ich nun abbüßen muß.'”

Eilfte Vigilie

“‘Der Anselmus soll mir nicht mehr über die Schwelle,’ sprach der Conrektor Paulmann zu sich selbst, ‘denn ich sehe nun wol, daß er mit seinem verstockten innern Wahnsinn die besten Leute um ihr Bischen Vernunft bringt; der Registrator ist nun auch geliefert – ich habe mich bisher noch gehalten, aber der Teufel, der gestern im Rausch stark anklopfte, könnte doch wol am Ende einbrechen und sein Spiel treiben. – Also abage Satanas! – fort mit dem Anselmus!'”

“Aber ich bereue jetzt herzlich das Alles gethan zu haben, ich schwöre allen Satanskünsten ab.”

“Ich schwöre nochmals allen Satanskünsten ab und gönne dem Anselmus herzlich sein Glück, da er nunmehr mit der grünen Schlange verbunden, die viel schöner und reicher ist, als ich.”

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